Flächensuche


Die Flächensuche ist die häufigste Art der Suche. Flächenhunde suchen hierbei menschliche Witterung im Allgemeinen und nicht eine Person im Speziellen. So können sehr große, teils unübersichtliche Gebiete zügig abgedeckt werden und so der abgängigen Person schnellstmöglich Hilfe geleistet werden. Um die Suche möglichst effizient zu gestalten, geht immer ein Team, bestehend aus Hundeführer, Hund und Navigator/Funker in den Einsatz.

Hat der Hund eine Person gefunden, zeigt er seinem Hundeführer diesen Fund an, durch Verbellen, Bringseln oder Freiverweisen. Das Verbellen ist die gängigste Art der Anzeige, hierbei bellt der Hund so lange bei der gefundenen Person, bis sein Hundeführer bei ihm ist. Das Bringseln ist eine sehr angenehme Anzeigeart für die vermisste Person, da der Hund ein sogenanntes Bringsel aufnimmt, sobald er die Person gefunden hat, und dieses zu seinem Hundeführer zurück trägt. Anschließend führt er seinen Hundeführer zu der gefundenen Person. Ähnlich verhält es sich beim Freiverweisen, wobei hier der Hund seinem Hundeführer den Fund z.B. durch Anspringen des Hundeführers anzeigt und ihn dann zur gefundenen Person zurückführt.

 

Die häufigsten Einsätze sind die Suche nach älteren Menschen, vermissten Kindern, Demenzkranken, Unfallopfern im Schock oder suizidgefährdeten Personen.